Geschichte der Zahnmedizin

Unser Können und unser Wissen basiert auf den Erfahrungen und auch den Fehlern der in der Vergangenheit tätigen Zahnärzten und Dentisten. So ist zu erklären, dass eine Technologie als zukunftsweisend gepriesen wird, die sich im Praxisalltag aber nicht bewähren konnte (Gnathologie), andere „alte“ Techniken eine Renaissance erfahren (Amalgam).
Ob und wie sich eine Technologie durchsetzen und bewähren  kann, ist auch stark abhängig von der Möglichkeit der Liquidation. Dies hat wiederum direkte Auswirkung auf die Zahngesundheit der Bevölkerung. So hatte die Einführung des Kollektivvertrages zur Folge, dass die deutsche Zahnmedizin weltweit eine Spitzenstellung einnimmt.
Basierend auf diesem Hintergrund ist zu verstehen, dass etliche Mitglieder des ZAB auch aktiv im Arbeitskreis Geschichte der Zahnmedizin in der Deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund und Kieferheilkunde (DGZMK) mitarbeiten. So wurde im Jahr 2009 das Frühjahrsteffen des Arbeitskreises organisiert und durchgeführt. Im Jahr 2010 hat der ZAB, zusammen mit dem dentalhistorischen Museum in Zschadraß und dem Heimatmuseum Obbornhofen eine Ausstellung iniziert mit dem Thema „Der Zahnarzt auf dem Lande“. Es sind zahnärztliche und zahntechnische Instrumente und Geräte aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgestellt. Ein Schwerpunkt sind aber auch Schriftstücke wie Liquidationen, Verträge mit Krankenkassen etc.